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Mittwoch, 22. Juli 2015

Tornes, Norwegen, 20. bis 25. Juli 2015

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In Surnadal haben wir immer wieder die Wetterdaten studiert. Die Analyse hat zum größten Teil ergeben, dass die nächsten 8-10 Tage, für mehr Tage reichten die Vorhersagen nicht, von Regen und zum Teil Starkwind durchsetzt sein würden und das alles gegen uns!

Nach einer Woche Urlaub, der im großen und ganzen, gut verlief, haben wir beschlossen zurück zu fahren und weil das Wetter gerade passte, Hustadvika auch noch zu überqueren.
In Surnadal waren wir sehr gut aufgehoben und dank einem Mini Allrad, waren wir mobil und flexibel.

Schweren Herzens haben wir uns, am Vorabend, von Familie Stavik, verabschiedet. Wir mussten ja, aus tidalen Gründen, früh am Morgen raus aus dem Hafen.

03:23 Uhr haben wir den Hafen verlassen, um beim Nieselregen und tief hängenden Wolken, uns von Surnadalsfjorden zu trennen und nach Bud zu begeben.
Das Wetter hat uns leicht gemacht, so haben sich die Wolken zurückgehalten uns zu drangsalieren. Der Wind, der ohnehin nicht mit uns war, hat aufgehört zu blasen und wir machten Meilen unter der Maschine und ab und an mit Hilfe der sich drehenden Briese.

Wir hätten die 62 nautische Meilen in 12 Stunden geschafft, wenn wir in Bud festgemacht hätten. Dem war es nicht so, die kurze Besichtigung des Hafens hat uns darin bestärkt, nach Tornes weiterzufahren, Bud zeigte sich، trotz neuer Schwimmstege, als verlassen und ungemütlich . Um 16:31 Uhr haben wir das Schiff in Tornes vertäut.
Wiedermal "ohne Wind und Sturm und ohne bösen Hosenwurm", basta!

Nun sitzen wir hier und schmieden an neuen Plänen, dabei wird Wäsche gewaschen und Fischsuppe zubereitet, mit dem gesalzenem Fisch aus dem Fang von Smenessundet. Ausgeschlafen haben wir gestern schon, wie "ein Stein".

Route: 69 Seemeilen, bis heute: 955
13:08 Stunden, Temp.: 12-17°C
Sonnenaufgang: 04:14, Sonnenuntergang: 23:02












Skei Gjestehavn, bei Flut verlassen ...
... um der Heike die Möglichkeit zu geben,
sich zu beweisen, ...


... ich habe mich, natürlich, mit "wichtigeren" Sachen
beschäftigt und OpenCPN auf unser Android-Tablet
installiert,es funktioniert hervorragend, auch mit AIS.
Nun haben wir zusätzlich, einen 10" Plotter, ganz einfach!
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Samstag, 18. Juli 2015

Surnadal, Norwegen, 13. bis 20. Juli 2015

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Stell Dir vor, du hast Urlaub und es regnet!
Genau so geht es uns jetzt. Wir haben unseren Urlaub in Surnadal begonnen und es regnet immer wieder, auch in den nächsten Tagen. Schwamm darüber!

Am Morgen war noch das Wetter mild und freundlich. Dem Törn nach Surnadal stand nichts entgegen. Also, nach den üblichen Vorbereitungen, haben wir die Leinen eingeholt und uns auf den schönen Tag, durch die herrlichen Fjorde gefreut, ohne zu ahnen, dass die Vorhersage sich als trügerisch erweist und mit kalten Temperaturen und Nieselregen, unseren Törn versalzen wird.

So schlimm war es doch nicht! Der Regen hat uns verschont und wir haben, halb unter Genua und halb unter Motor, Surnadal erreicht.

Vor dem Hafen der Familie Stavik, die wir sehr gut kennen, haben wir unser Nebelhorn betätigt, siehe da, der Knut war im nu da und hat uns herzlich empfangen. Auf Herzlichkeit von Knut ist immer Verlass!

Danach haben wir den Gästehafen angesteuert. Der Hafen ist seicht und kann nur bei Flut angelaufen werden. Wir lungerten davor und waren noch unschlüssig, wann wir das Einlaufen wagen sollen.
Da näherte sich ein Motorboot und der Skipper bot seine Hilfe an. Wir bräuchten ihm nur zu folgen und kurz danach war Palladium fest vertäut.

Route: 52 Seemeilen, bis heute: 885
11:12 Stunden, Temp.: 14-15°C
Sonnenaufgang: 03:47, Sonnenuntergang: 23:14


Unterwegs grau in grau!
In Surnadal ebenfalls












Der Hafen ist sonst klasse





Surnadalsoera


15. Juli
Der Knut hatte für uns einen Mietwagen organisiert. Um 9 Uhr habe ich den Wagen abgeholt, einen MINI Allrad.
Kurz darauf waren wir unterwegs nach Trondheim. Das Wetter, sonnig und angenehm warm.

Am Hafen mit Blick auf Munkholmen

Nidarosdom eine Pracht für sich ...




Holzbrücke Gamle Bybroen
Bryggen ...




17. Juli
Wir haben einen Ausflug nach Sunndal unternommen. Heike hat dann zusätzliche Wege in die Wildnis entdeckt, nichts wie hin.
Alleine was wir in den weiteren 55 Kilometer, in dem Gebirge beobachteten, rechtfertigte die diesjährige Reise. Einfach fantastisch und leider kaum mit den Bildern wiederzugeben.

Sunndal's Kirche ...


Hoch im Gebirge ...











18. Juli
Der Ausflug nach Todalen, er hat nicht die Dimensionen vom Vortag erreicht, aber er war wunderschön. Zudem hatten wir Glück und anstatt Regen, haben wir die Sonne genossen.

Dahinter verbirgt sich ein Ausstatter der Bergsteiger!



Für das leibliche Wohl soll man selber sorgen!
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